Stabil war gestern – sei antifragil

2020 hat uns auf eine harte Probe gestellt. Kaum jemand war auf eine Pandemie vorbereitet, die Menschen weltweit vor enorme wirtschaftliche und gesellschaftliche Herausforderung stellte. Doch eine Sache haben wir spätestens in diesem Jahr gelernt: Wer antifragil ist, schafft es, sich in Krisensituationen zu verbessern und stärker zu werden. Was Antifragilität ist und was Du tun musst, um antifragil zu werden, erfährst Du in diesem Beitrag.

Was ist Antifragilität?

Den Begriff Antifragilität hat Nassim Nicholas Taleb mit seinem Buch „Antifragilität: Anleitung für eine Welt, die wir nicht verstehen“ geprägt. Es bedeutet die Eigenschaft und Fähigkeit, sich unter Unsicherheit, Variabilität, Störungen und Stress zu verbessern.

Nun fragst Du Dich vielleicht, wie man sich denn verbessern kann, wenn man unsicher ist, gestört wird oder unter Stress steht. In der Regel verschlechtern sich Menschen, Systeme und Organisationen unter diesen ungünstigen Bedingungen. Du kennst es vielleicht auch von Dir so, dass Du bei Stress und enormer Belastung eher schlechtere Leistungen erbringst. Das mag Dir vielleicht so vorkommen. Doch nimm Dir jetzt mal eine Minute Zeit und denke zurück an eine sehr stressige Zeit und überlege, was Du in dieser Zeit geschafft hast und was Du daraus für die Zukunft gelernt hast. Bist Du nicht gestärkter herausgekommen als Du vorher warst?

Beispiel Muskeln

Auch wenn Dir keine stressige Situation einfällt, in der Du Dich verbessert hast, wirst Du an diesem Beispiel merken, dass Du antifragil bist. Und zwar ist hier die Rede von Deinen Muskeln. Hast Du Dich schonmal krankheitsbedingt eine längere Zeit sehr wenig bewegt? Wie hat sich Dein Körper in dieser Zeit verändert? Die Muskeln sind zurückgegangen. Nachdem es Dir wieder besser ging und Du Deine alltäglichen Aktivitäten wiederaufgenommen hast, sind die Muskeln wieder gewachsen und Du wurdest wieder kräftiger. Doch reichen alltägliche Tätigkeiten kaum aus, um wirklich starke Muskeln zu bekommen. Wer mehr Muskeln haben will, kommt nicht drum herum, Sport zu machen – und zwar am besten Kraftsport, denn mit Kraftsport kannst Du Deine Muskeln gezielt belasten. Du setzt Deine Muskeln also absichtlich unter Stress und verursachst eventuell sogar Schmerzen durch den Muskelkater. Doch das Ergebnis ist, dass Deine Muskeln wachsen.

Beispiel Hydra

Die Hydra aus der griechischen Mythologie ist ein Ungeheuer, das sich nicht zu fürchten braucht, dass ihr jemand den Kopf abschlägt. Denn für jeden abgeschlagenen Kopf wachsen ihr zwei neue Köpfe nach. Zudem ist der Kopf in der Mitte unsterblich. Das heißt sie geht aus der Attacke noch stärker hervor als sie vorher war.

Beispiel Feuer

Wenn Du grillst, pustest oder wehst Du ins Feuer und es wird größer. Das heißt, indem Du das Feuer durch den verursachten Wind störst, brennt es noch mehr. Wenn Du allerdings für Stabilität sorgst und das Feuer rundherum vor dem Wind schützt, dann wird das Feuer kleiner werden und eventuell ausgehen.

Beispiel Organisationen

Wenn Du als Intrapreneur, als Einzelkämpfer, in einem Unternehmen arbeitest, ist es möglich, antifragil zu sein. Antifragile Organisationen sind so aufgesetzt, dass sie bei Veränderungen schnell reagieren können. Der Zweck in diesen Organisationen ist nicht, alles zu planen, sondern auf Unsicherheit vorbereitet zu sein. Abzuwägen sind dabei zwei Sachen: die Optimierung und die Freiheit, neue Sachen zu erkunden.

Durch die Optimierung des aktuellen stabilen Status auf 0,001 Prozent erzielt man Verbesserung und somit Erfolg. Die Stabilität wird verbessert und wappnet die Organisation gegen Rückschläge aus.

Was nicht stabil ist, ist die Freiheit, neue Sachen auszuprobieren. In der Organisation brauchst Du dafür eigene Verantwortung. Du musst da, wo die Informationen liegen, schnelle Entscheidungen treffen dürfen.

Wenn Du für beides sorgst, also sowohl für die Stärkung des Stabilen als auch für das Ausprobieren neuer Sachen, dann hast Du Ambidextrie.

Was genau Ambidextrie ist, erkläre ich Dir in meiner Podcast-Folge „Einzelkämpfer sind im Team stark“.

Wenn Du möchtest, dass Deine Organisation antifragil ist, dann solltest Du dafür sorgen, dass diese Organisation ambidexträr handelt.

Warum ist es wichtig, antifragil zu sein?

Wir leben in der VUCA Welt, in der sich Sachen immer schneller ändern. Neue Technologien bringen einen Vorsprung. Globale Märkte werden komplexer, weil immer mehr Sachen möglich sind. Immer mehr Unternehmen verknüpfen sich. Lieferketten sind verknüpft, Rohstoffe sind verknüpft, genauso wie Abnehmer, Erzeuger, Produzenten und Zwischenhändler. Es wird alles viel komplexer, und dadurch werden Vorhersagen immer weniger möglich.

Das heißt, Du kannst gar nicht mehr klar die Zukunft vorhersagen. Das bedeutet auch, dass Du Dich kaum für all die möglichen Veränderungen, die eintreffen könnten, gezielt vorbereiten kannst. Aber mit Antifragilität kannst Du …

… auf Veränderungen reagieren und daraus gestärkt herausgehen.

Du bist so aufgestellt, dass Du reagieren kannst. Das Minimum, das Du hinkriegst, ist, dass Du da bist, wo Du vorher warst. Du weißt, wie Du mit der Veränderung umzugehen hast und schaffst es, Deinen Status zu halten. Und auch wenn Du nicht direkt wächst, sorgt die Veränderung dafür, dass Du Dich stärkst. Denn viele Mitbewerber werden durch die Veränderung geschwächt. Gleichzeitig erhältst Du mehr Kunden, da Leute auf Dich zukommen und Deine Produkte oder Dienstleistungen kaufen.

Ein dazu passendes Sprichwort kommt aus dem Englischen: „When life gives you a lemon, make lemonade“. Übersetzt: Wenn das Leben dir Saures gibt, mach Limonade daraus.“. Ein passenderes deutsches Sprichwort ist „Not macht erfinderisch“

In der Not ist man manchmal kreativer, effektiver, effizienter, schneller, besser in Entscheidungen und schneller in der Umsetzung, als wenn es entspannt läuft.

Beispiel Corona-Krise: der beste Beweis, wie wichtig Antifragilität ist

Wie erfinderisch Menschen in der Not werden, haben wir während der Corona-Krise sehr deutlich gesehen. Leute, die ihre Arbeit zum teil oder ganz verloren haben, fingen komplett neue Tätigkeiten an. Unternehmen stellten sich um. Wer bisher die Digitalisierung vernachlässigt hat, legte dieses Jahr großen Wert darauf.

Nicht jedes Unternehmen hat die Krise überstanden. Der große Unterschied daran, wie erfolgreich ein Unternehmen, eine Organisation oder ein Mensch ist, liegt an den drei Zuständen: fragil, stabil, antifragil

Nehmen wir als Beispiel ein Geschäft für Partyzubehör. Der Lockdown kam und zwang das Geschäft zur Schließung. Die Kunden blieben weg, doch die Fixkosten liefen weiter.

Hatte dieses Geschäft bereits Schulden, dann war es fragil. Die Chancen, dass dieses Geschäft die Krise übersteht, sind gering.

Hatte dieses Geschäft keine Schulden und sogar Angespartes, dann ist es stabil und wird die Krise mit kleinem Schaden überstehen.

Doch wenn das Geschäft in der Krise auf die Bedürfnisse der Kunden reagiert, einen Online-Shop entwickelt und darin zusätzlich Produkte speziell für Zoompartys oder zum Thema passende Funartikel anbietet, dann beweist dieses Geschäft Antifragilität. Es hat auf die Veränderung reagiert und sich durch die Veränderung verbessert.

Wie wirst Du antifragil?

Was Du brauchst, sind Systeme, die auf Veränderung ausgerichtet sind. Das heißt, Du brauchst ein System, das auf äußere Reize reagieren kann und dann seinen Weg weitergehen kann. Du brauchst nicht zu wissen, wie dieser äußere Reiz aussieht. Doch Dein System muss mit Veränderungen umgehen können. Du planst mit dem Unplanbaren.

Du machst nicht einen besseren Plan, einen detaillierteren Plan, einen Plan, der mehr Daten bekommt, um noch besser vorherzusehen. Denn das wird es nicht geben. Das Vorhersehbare wird immer weniger der Fall sein. Das heißt, Du brauchst Übung, wie Du Dein System trainierst.

Ein Unternehmen, das seine Antifragilität sehr gut trainiert, ist Netflix. Wenn Du Netflix kennst, dann weißt Du, welch große Challenge das Unternehmen hat, Millionen von Leuten Millionen von Filmen und Serien in hoher Qualität und zur gleichen Zeit zu zeigen. Bei dieser hohen Belastung der Netze kann viel schiefgehen. Um darauf vorbereitet zu sein, hat Netflix einen Chaos Monkey. Dieser Chaos-Affe ist alleine dafür da, Chaos zu schaffen. Er ist unterwegs im Netflix Netz und schaltet zufällig irgendwelche Server einfach ab. Warum? Weil dann die Entwickler, die sich darum kümmern, wie Netflix im Hintergrund aufgesetzt ist, wissen, dass der Chaos-Affe jederzeit zuschlagen kann und darauf vorbereitet sein müssen. Diese Übung für den Ernstfall sorgt für Antifragilität.

10 Tipps, wie Du Antifragilität üben kannst

Auch Du als Person kannst Antifragilität üben, indem Du Dich für Veränderungen vorbereitest. Achtung: Es geht hier nicht darum, verschiedene Situationen, die eintreffen könnten, zu simulieren und sich auf jede einzelne Situation vorzubereiten. Das kannst Du natürlich machen, aber damit stärkst Du nur Deine Stabilität, nicht aber Deine Antifragilität. Stabilität funktioniert in einem komplizierten System sehr gut. Doch heutzutage befinden wir uns in einer komplexen VUCA-Welt.

Hör Dir dazu auch meine Folge „Get Shit Done – obwohl Du in einem Konzern arbeitest“, in der mein Gast Martin Siebke sehr gut erklärt, was komplexe Systeme sind.

Märkte gelten als unberechenbar und Wirtschaftsentwicklungen als kaum prognostizierbar. Das heißt, es wird Dir nicht gelingen, Dich auf alle möglichen Szenarien vorzubereiten. Deswegen solltest Du stärker als je zuvor Deine Antifragilität trainieren, indem Du Dich bewusst Veränderungen aussetzt. Hier sind 10 Tipps dafür:

1. Putze Deine Zähne mit der linken Hand

Wenn Du normalerweise mit der rechten Hand die Zähne putzt, versuch es mal mit der linken Hand. Du wirst dadurch das Zähneputzen bewusster wahrnehmen. Es wird unbequem und es wird länger dauern, aber Dein Kopf trainiert dabei Veränderung.

2. Bestelle im Restaurant zufällig etwas anderes als sonst

Wir gewöhnen uns an, in einem Restaurant wo wir häufig hingehen, immer das gleiche zu bestellen, weil wir es mal probiert haben und wissen, wie es schmeckt. Aber probiere mal etwas Anderes aus. Lass zum Beispiel andere für Dich entscheiden – Deine Begleitperson, die Bedienung oder die Gäste am Nebentisch. Oder bewege Deinen Finger über die Speisekarte, mach die Augen zu, zeige einfach irgendwohin auf die Karte und mach dann die Augen auf. Dieses Gericht bestellst Du dann – auch wenn da vielleicht etwas enthalten ist, dass Du eigentlich nicht magst.

3. Sprich andere Sprachen

Wenn Du Dich in fremden Ländern traust, die Landessprache zu sprechen, bist Du antifragil. Du reagierst auf die Veränderung und verbesserst durch die Veränderung Deine Sprachkenntnisse. Egal in welches Land Du reist, mach es Dir nicht bequem, indem Du immer nur Englisch redest, sondern lerne vorher ein paar Sätze in der Sprache des Landes und wende diese Sätze an.

4. Reise in fremde Länder

Passend zu den Sprachen, kannst Du durch Reisen auch einen Einblick in verschiedene Kulturen erhalten. Buche Deine nächste Reise nicht als Pauschalreise und verzichte auf den Touristenführer. Mach ein Abenteuer draus. Komme in dem fremden Land an, suche Dir dann ein Hotel und plane vor Ort eigenständig Ausflüge. Frage Einheimische nach Empfehlungen und benutze die Verkehrsmittel, die auch die Einheimischen nutzen.

5. Probiere neue Hobbys aus

Wenn Du Neues lernst, ob geistig oder körperlich, trainierst Du Dein Gehirn. Du tust etwas, was nicht Deiner Routine entspricht und setzt Dich so Veränderungen aus, durch die Du neue Einsichten gewinnst, neue Fähigkeiten erlangst oder einfach nur neue Menschen kennenlernst, die anders sind als Dein bisheriges Umfeld.

6. Lies viele Bücher

Du bist es vielleicht gewohnt, nur Bücher aus Deinem professionellen Feld zu lesen, um noch professioneller zu werden und noch mehr Kenntnisse in Deiner Branche zu erlangen. Wenn Du aber antifragil sein willst, dann öffne Dich anderen Bereichen und wecke Dein Interesse für Fachgebiete, mit denen Du bisher nichts zu tun hattest.

7. Schreibe mit der Hand

Heutzutage tippen wir nur noch und schreiben kaum noch mit der Hand. Beginne darum, zum Beispiel ein Journal mit der Hand zu schreiben. Damit förderst Du Deine Kreativität und bekommst Ideen und Einsichten, die Dir sonst nicht in den Sinn gekommen wären. Darum gilt das Journaling als eine sehr gute Methode des Selbstcoachings.

8. Wähle einen anderen Nachhauseweg

Fahre mal andere Straßen entlang, erkunde Stadtteile, die Dir bisher unbekannt waren. Wenn Du mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs bist, steige mal ein paar Haltestellen früher aus und biege einfach mal links ab, wo Du eigentlich geradeaus gehen solltest. Verlaufe Dich absichtlich und versuche dann, den Weg nach Hause zu finden. Versuche, die Hände vom Handy zu lassen und frage Leute auf der Straße nach dem Weg. Wer weiß, was Du bei diesem Spaziergang entdeckst – vielleicht einen Park, den Du noch nicht kanntest, eine coole Bar oder ein interessantes Geschäft.

9. Verlasse Deine Komfortzone

Du kennst am besten die Situationen, in denen Du Dich unwohl fühlst, und die Du deswegen so gut es geht vermeidest. Vermeide diese Situationen mal nicht, sondern löse sie absichtlich aus. Je mehr Du Dich einer unangenehmen Situation aussetzt, desto weniger unangenehm wird sie.

10. Provoziere Kritik

Das ist die härteste Übung, mit der Du antifragiler werden kannst. Normalerweise sind wir darauf aus, möglichst wenig Kritik von außen zu bekommen. Die Gesellschaft ist darauf ausgelegt, wie es einfach psychisch wenig Stress macht. Aber erinnere Dich, dass wir uns Stress aussetzen müssen, um Antifragilität zu üben. Provoziere darum bewusst Kritik von außen, halte sie aus und wachse daran. Du musst nichts Schlimmes tun – mach einfach mal etwas, das für Dich unüblich ist. Ändere zum Beispiel Deinen Kleidungsstil Du wirst Dann von den Menschen, die Dich kennen, Kritik bekommen. Argumentiere nicht, rechtfertige Dich nicht, sondern halte diese Kritik einfach aus. Denn genau das passiert bei einer Veränderung. Die Veränderung interessieren Deine Begründungen nicht. Sie passiert trotzdem und führt Dir vor Augen, wie gut oder schlecht Du für diese Veränderung gewappnet bist.

Wrap Up

Eine antifragile Person ist also für Veränderungen vorbereitet. Wenn Du aber bestimmte Veränderungen planst, bist Du nicht mehr unabhängig. Denn Du bereitest Dich nur auf die eine Situation vor. Dadurch machst Du Dich zwar für diese eine Situation stabil, jedoch für alle anderen Situationen fragil. Höre darum auf, Dich zu stark auf Deine Stabilität zu konzentrieren, sondern fokussiere besser auf Deine Antifragilität. Damit bereitest Du Dich nicht auf einzelne Szenarien vor, sondern Du übst, in allen möglichen Veränderungen zurechtzukommen und Dich in diesen veränderten Situationen sogar zu verbessern.

Insbesondere für Dich als Einzelkämpfer, Intrapreneur, Startup-Gründer, Business-Betreiber, Agenturbetreiber, Selbständiger oder Freelancer ist es wichtig, wie Du mit Veränderungen umgehst.

Was passiert, wenn ein Kunde abspringt? Was passiert, wenn Du andere Anforderungen bekommst? Wie reagierst Du, wenn Du von Kunden angeschrien wirst? Was passiert, wenn Dich Deine Kollegen hintergehen?

Schaffe Dir ein System, wie Du mit jeglichen Veränderungen umgehst? Habe eine gute Einstellung zur Unvorhersehbarkeit und übe für das Unvorhersehbare.

Stelle Dich darauf ein, dass die Sachen sich viel ändern, schnell ändern und dass Du nicht weißt, wie sie sich ändern werden. Dieses Jahr haben wir das durch die Corona-Krise sehr deutlich gesehen. Was wir aber auch gesehen haben, ist, wie gut wir als Menschen darauf reagieren können – wie antifragil Menschen, Unternehmen und die gesamte Gesellschaft ist, indem sie auf Pandemien reagieren kann. Klar geht es noch besser – aber wir haben gezeigt, dass wir antifragil sind. Und da wir die Zukunft nicht voraussehen können, sollten wir diese Antifragilität weiter trainieren und uns für das Ungewisse vorbereiten.

In diesem Sinne – Keep practicing!
Schreibe mir gerne in die Kommentare, wie Du Deine Antifragilität übst und in welchen Situationen es sich ausbezahlt hat.

Bis zur nächsten Podcast-Folge.
Dein Guerrilla Coach, Seppo

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