Was ist eigentlich Coaching

Hallo und herzlich willkommen! Ja ich habe euch in der letzten Episode versprochen und noch etwas zum Thema Coaching zu erzählen.
Deswegen heißt heute was ist Coaching, welchen Mehrwert bietet Coaching? Warum ist es gerade jetzt so spannend?
Ist es was für dich als Zuhörer? Zum Schluss komme ich noch mal ein paar verschiedene Formen des Coachings und dann habe ich ganz konkret noch ein paar Tipps.

Mehrwert – Was Bringt Dir Coaching

Also steigen wir ein. Welchen Wert genau erzeugt denn überhaupt Coaching?
Wieso sollte man Coaching machen? Was ist das? Werteversprechen vom Coaching. Coaching sagt erst mal gar nichts.
Weil ich glaube, ich glaube, erstens verstehen verschiedene Leute darunter was es ist, aber das, was ich darunter verstehe, was ich gleich erzähle,
das verspricht dir Reflexion, das heißt, dass du über deine Vergangenheit, dein Tun, deine Entscheidung reflektieren kannst, und es hilft, Gedanken zu strukturieren, in erster Linie.

Da du gezwungen bist mit dem Coach, da du gezwungen bist, dich mit jemand anderem,
da du gezwungen bist, dich  mit jemand anderem außerhalb deines Kopfes zu unterhalten
und nicht nur deine Gedanken bei dir in deinem Kopf bleiben, bist du gezwungen, deine Gedanken zu strukturieren und meistens aus eigener Erfahrung, ist das schon so eine der Hauptmehrwerte vom Coaching.

Jeder von euch, der schon mal Coaching gemacht hat, kennt das. Der wird wissen was ich meine,
alle die dies noch nie gemacht haben, denn die Struktur ist außerhalb des Kopfes, was Reflexion kann ich auch alles alleine. Coaching brauche ich nicht. Es ist richtig, könnten Sie alleine. Deswegen gibt es zum Ende nochmal einen kurzen Tipp wie man das auch selber machen kann.

Was Ist Coaching?

Genau jetzt erstmal was ist Coaching. Coaching ist in erster Linie ein Denkanstoß.
Das Coaching liefert dir einen Anstoß zum Denken.

Coaching ist eine Prozessunterstützung. Coaching ist ein Prozess, ist ein Lösungs und Entscheidungsfindungprozess und Coaching selbst liefert keinen Inhalt, Coaching ist damit Hilfe zur Selbsthilfe.
Das heißt wenn sich der Coach und der Klient, derjenige der sich coachen lässt, der eine Fragestellung hat  und ins Coaching begibt, dann kriegt er von Coach keine Lösung auf dem Silbertablett präsentiert. Er kriegt keine Analyse und nachher ein Ergebnis präsentiert.

Im Coaching entwickelst du selber deine Lösung. Das hört sich erst mal doof an, weil du willst jetzt einen ganz konkreten Ratschlag, aber der Ansatz beim Coaching ist und die Annahme ist, Die Lösung steckt schon in dir. Du weißt es nur noch nicht, du hast diese noch nicht gefunden. Du bist noch gar nicht so sicher, was es ist, aber meistens haben wir die Lösung in uns, die ganzen Gedanken und die ganzen Fragen und Antworten, die wir uns den ganzen Tag stellen, hindern uns aber so ein bisschen, diese Lösung zu finden.

Coaching ist also ein Werkzeug, um was zu lösen und nicht die Lösung selber.

Coaching ist interaktiv her, das heißt, der Coachee muss nach und zwischen den Sessions Dinge umsetzen.
Interaktiv heißt du sprichst natürlich mit deinem Coach, du sprichst mit der Lösung, mit der du dich coachien lässt. Also z.B. Gruppen Coaching Coach, Einzel Coaching haben das Sprechen. Ja, aber du musst auch was tun. Du muss nach der Session. Das Erkannte weiterverarbeiten. Manchmal reicht es schon darüber nachzudenken, aber manchmal gibt es ganz konkrete Sachen, die du dir vornimmt nach dem Coaching.

Diese solltest du tun, weil dann  du ins nächste Coaching reingehts und dein Coach wird dich fragen, was du getan hast. Wenn du das nicht getan hast, dann, nein, wird dein Coach höchstwahrscheinlich nicht bestrafen, aber dein Coach kann dir da nicht viel weiterhelfen, weil du musst es tun, der Coach wird nichts für dich tun, der wird dir helfen, Fragen zu beantworten, aber der wird nicht an der Umsetzung, arbeiten. Er wird dir helfen, wie du konkret effektiver in die Umsetzung kommen kannst, aber er wird es nicht umsetzen. Er wird dir helfen Maßnahmen, Methoden in deinen Alltag zu implementieren, umzusetzen, aber er wird es nicht tun, du musst es tun.

Und da ist dann auch schon wieder das A und O um das Ganze  von der Beratung abzugrenzen,
Coaching ist nachhaltig, da  du nicht einmal einen Lösung bekommst, die dir gegeben wird, sondern es werden langfristig Fähigkeiten aufgebaut, Fähigkeiten gestärkt, die in dir selber sind, um Lösungen zu finden, um Lösungen, zu nutzen und umzusetzen.
Der Coachee lernt also mehr über sich selber, deswegen ist es auch ein Teil der Selbstentwicklung.
Das ist kein Wissen aufbauen, sondern ist eine Selbstentwicklung.

Und das kann außerhalb der Komfortzone passieren, der Wert außerhalb der Komfortzone passieren, denn manchmal ist Coaching genau das. Es bringt dich außerhalb deiner Komfortzone und bringt was Neues bei, hätte ich etwas gesagt, aber es bringt dich in einen neuen Bereich, wo du für dich was Neues lernst.
Coaching kann also sehr unangenehmen sein, weil du bist gezwungen, dich auf einaml mit  Sachen zu beschäftigen, mit den du dich niemals vor beschäftigt hättest.
Der Coach stellte dir vielleicht eine Frage, die du dir so noch nie gestellt hast, die ein Freund, ein Familienmitglied, ein Arbeitskollege, die noch nie so gestellt hat.

Dann ist es an dir, diese Frage zu beantworten, und das kann unangenehm sein.
Es ist also kein Wohlfühlprogramm, um jetzt mal so dahinzugehen, was es wirklich nicht ist. Was ist Coaching nicht?

Coaching Ist Nicht …

Es ist kein Wohlfühlprogramm, es geht nicht darum, die schöne Sachen zu erzählen, schöne Powerpointslides zu präsentieren. Es geht nicht darum, dir eine Lösung fertig zu präsentieren und beauftragt jemanden unangenehme Dinge für dich zu erledigen.

Du kriegst keine Beratung, du kriegst halt nicht Analyse, eine Beratung hier macht das so, du kriegst auch kein Training, keine Schulung. Es wird kein Wissen aufgebaut, im originären Coaching bekommst du kein Wissen. Es gibt draußen am Markt so viele Coaching Programme, wo du lernst, Dinge zu tun. Das ist aber kein Coaching.
Von einer Weiterbildung kann ein Coaching ein Teil sein, aber das Eigentliche Lehren, das Training, die Schulung, das Wissen ist nach dem ursprünglichen Begriff kein Coaching.

Was Coaching auch nicht es ist Psychotherapie, Therapie, das ist noch mal was anderes. Es liegt nah beieinander, irgendwie aber es ist keine Psychotherapie. Wenn es da an psychologische, psychosomatische, psychoseische, Sachen geht, bist du im Coaching falsch aufgehoben und jeder richtige Coach wird dir empfehlen, dann dich in einer  Therapie zu begeben oder zumindestens mit einem Therapeuten zu sprechen. Vielleicht ist das ja ganz schnell erledigt.

Was ist Coaching noch nicht?
Man kann das relativ einfach verwechseln mit der Beratung, mit dem Training, mit dem Modulen und Programmen, die draußen am Markt sind.
Manchmal wird es aber auch in einen Topf geworfen mit Mentoring. Du bekommst in einem Unternehmen, wenn du noch einsteigst ein Coach. Nein, das ist manchmal gar nicht ein Coach, sondern ein Mentor. Mentor ist jemand, der Erfahrung hat, der seine Erfahrungen weitergibt, der dir hilft Netzwerk aufzubauen, der dir ganz konkret paar paar Aufgaben gibt. Der dir ganz konkret ein paar Kontakte vermittelt, der, dir ganz konkret sagt, wie es vor x Jahren in dem Unternehmen war, wie es in der Branche war, was er gelernt hat, wie er dahin gekommen ist, wo er aktuell steht.
Mentor gibt also seine Erfahrungen weiter, ein Coach tut es nicht, ein Coach stellt dir Fragen, die können unangenehm sein, die können aber auch einfach mal Blickwinkel geben, auf was was du dir vor so noch nicht angeguckt hast.

Gut, ich weiß, was Coaching ist, du weißt, was Coaching nicht ist, aber wo kommt das Coaching her?

Wo kommt Coaching her?

Und das ist jetzt relativ einfach zu beantworten, wenn uns den Begriff angucken,  das erstmalige Benutzen des Begriffs Coach, fand 1830 ein Oxford University statt.

Damals war es jemand, der Tutor war, und es war eigentlich umgangssprachlich dafür um jemanden, durch ein Exam, “durchzucarriern“ also, ein Student durch eine Prüfung durchzuschleifen, durchzuziehen. Und Coach kommt aus dem Englischen, das ist dann, die Wagenabteilung Coach ist, kommt dann eher so aus dem Transport.
Und wenn dir das so vorstellen kannst, dann sie mir schon relativ nahe dran. Und auch da steht im Wikipedia Artikel. Wenn du zum Coaching guckst , wo das Wort herkommt, im Englischen steht, dass es 1830 aus der Oxford University kommt und das Wort Coaching daher den Prozess identifiziert, um Leute zu transportieren, von da, wo sie sind. zum Zielort da, wo sie hinwollen. Das heißt Coaching ist hier als Transport zu sehen. So und da ist Transport einfach mit der Deutschen Bahn setzt du dich in dem Coach sozusagen, und wird es transportiert.

Und im Informationbusiness, in der Coaching Welt, wo wir uns hier bewegen,
für Einzelkämpfer geht es darum, dich von deinem jetzigen Standpunkt, wo du bist, dahin zu bringen, wo du hin möchtest, mit deinem Business, mit deinem Erfolg, mit deiner Struktur, mit deinem Denken, mit deiner Vorgehensweise, mit deiner Agentur, die du aufbaust, mit den Challenges, die du im Unternehmen als Intrepreneur hast. Da geht es also immer darum du bist an einer Stelle, du kommst da nicht weiter, oder du musst eine Entscheidung fällen und du weißt, dass es weitergeht.

Du weißt aber nicht, in welche Richtung du genau gehen sollst. Und das kann natürlich eine Beratung sein,  dann kriegst eine Beratung, der Coach versucht aber, dir keine eigene Meinung aufzuzwingen und keine Beratung zu machen, sondern dich zu fragen, was du eigentlich willst, was willst du wirklich, was willst du tief in dir drin? Und der Coach versucht dann mit dir herauszukitzeln, wie du dahin kommst, also erstens wo möchtest du wirklich hin?

Wenn das noch nicht so klar ist, auch das ist eine Zielfragestellungen für Coaching, und wenn das klar ist, wo du hin möchtest, dann hilft der Coach, dir zu identifizieren, wie du da am besten  hinkommst.

Bist du Einzelkämpfer, bist du Guerillacoach, bist du Guerilla-intrepreneur, bist du jemand der jetzt da irgendwie alleine mit sich zu tun hat?
Okay, aber es Coaching was für dich, für wen ist das was. Leute die ins Coaching gehen?

Ist Coaching Für Dich?

Wenn du ins Coaching gehst, solltest du offen für neues sein, denn der Coach wird dich eventuell wie gesagt unangenehme Fragen stellen. Der wird dir vielleicht helfen auf einem Weg zu kommen, den du so bisher noch nie beschrieben hast. Wenn du aber selber schon festgefahren bist in einer Lösung, dann wird Coaching wahrscheinlich nicht so viel bringen, als wenn du komplett offen mal in sein Coaching reingehst.

Wenn du dich coachen lässt, dann solltest du direktes und ehrliches Feedback wegstecken. Wegstecken heißt, akzeptieren und nicht gegen argumentieren. Du wirst kein direktes Feedback vom Coach bekommen, aber du wirst Fragen bekommen und in dem Moment, wo du eine Frage gestellt bekommen, sollst du offen auf diese Frage antworten können und dir selber eingestehen,was die wirklich richtige Antwort ist.
Coaching ist immer ein vertrauensvoller Raum. Wenn du mit dem Coach Coaching gehst, dann solltet ihr eine Art Vereinbarungen treffen und die kann mündlich oder schriftlich sein.Aber in dieser Vereinbarung geht es darum, dass alles, was ihr besprecht, zwischen euch bleibt.

Und genau das sollte die Grundlage sein. Dieses Vertrauensverhältnis sollte da sein, dass du im Coaching dann tatsächlich auch wirklich unangenehmen Fragen beantwortest, aber dieses Vertrauen sollte auch zu dir selber bestehen. Das heißt sei offen für Neues, wagte dich was, und dieses Feedback, was du bekommst in Form von Fragen, sei offen.

Also wenn du so generell auch draußen in der Welt, also draußen außerhalb des Coaching Raums rum gehst und Feedback bekommst und das wegstecken kannst, das heißt wirklich guckst was ist der Konstruktive drin, was meinen die Leute ernst, dann ist das schon eine super gute Voraussetzung für ein Coaching.

Denn Feedback kann unangenehme Erkenntnisse enthalten und Coaching auch so.
Was ist noch eine Voraussetzung für dich, wenn du dich dorthin gehst? Du solltest ein Anliegen haben.
So ist die Fachterminologie bei Coaches. Du sollst also wissen, was dein Ziel ist, was dein Ding ist, an dem du etwas ändern möchtest, was die Sache ist, die du klären möchtest, also Fragestellung, Entscheidungen, Klärung.
Manchmal ist aber keine konkrete Fragestellung, sondern du sagst “Ich weiß nicht, wo ich hin möchte, ich weiß nicht, was ich machen möchte“. Das ist auch ein Anliegen. Aber du kannst bei Coaching nich  irgendwie sagen ich, ich weiß nicht, bin jetzt hier so und mach, mach mal was mit mir Coach.

Mach mal besser, mach mach mal, weiß ich nicht, ist halt eine Fragestellung, die kein Coach mit dir beantworten kann und dir auch nicht beantworten können kann will, weil wie gesagt, die Fragestellung muss klar sein. Der Coach muss wissen, in welche Richtung er mit dir geht. Ansonsten in dem Erstgespräch kann man diese Fragestellung auch klären. Entweder klarer ziehen, wenn sie noch nicht klar ist oder gucken, ob es überhaupt einen gibt.

Aber man schmeißt doch gar kein Bedarf einem Coaching. Der seriöse Coach will auch das dann mit dir vereinbaren und sagen“ Am Hammer hier irgendwie ich sehe da nichts also du bis top aufgestellt dir gehts gut, du verdienst noch privat persönlich alle super, was willst du hier im Coaching?
Ich kann dir nicht weiterhelfen.“ Deswegen Anliegen solltest du möglichst haben oder zumindestens eine wage Vorstellung. Der Coach wird das dann  mit dir zusammen herausarbeiten, was das genaue Ziel und die genaue Fragestellung ist. Manchmal keine Fragestellung kann auch sein. Ich weiß nicht wo ich in zehn Jahren stehen möchte und dann kann man das bearbeiten.

Ja und das habe ich vorhin schon gesagt. Jetzt lässt du dich coachen. Du bist beim Coach, der dir Fragen stellt. Diese sind unangenehmen, du antwortest ehrlich darauf, du kommst zu einer Erkenntnis, was denn jetzt.

Wenn du ins Coaching bist, dann sollst du bereit sein, Dinge anzupacken und Dinge zu ändern und nicht die Schuld bei anderen zu suchen und nicht versuchen oder die Erwartung haben, dass wenn von Coaching kommst, kriegst die Erkenntnisse, wer daran schuld ist. Ach, ich bin ja gar nicht so super, dann ist die Sache erledigt. Jetzt habe ich hier schwarz auf weiß oder im Gespräch mit dem Caoch ermittelt, dass ich nicht schuld bin an dieser Situation, also gehe ich aus und geht zu den anderen Personen und sag “Du bist schuld!“

Das wird nicht funktionieren, dann müssen diese Personen ins Coaching. Das Ganze kann man natürlich versuchen, aber auch das ist schon Aktion, das heißt du sollst in Aktion kommen, solltest Sachen anpacken, und du solltest nach jeder Coaching Session Schritte haben, die du tust, ob das Gedanken sind, die du die Mast für deine Fragestellung, für eine der ersten Coaching Sessions, oder ob das ganz konkrete Sachen sind, die du in deinem Leben änderst und dann sind wir bei Guerrilacoach, du kannst ganz schnell, ganz einfach auch Sachen ausprobieren, du musst nicht dein Leben ändern.

Nach einer Coaching Session kann rauskommen, dass du 2,3 Sachen ausprobieren möchtest, um eine Hypothese zu bestätigen, um zu gucken, ob das das ist, was dir weiterhilft, aber das musst du tun.
Diese Hypothesen musst du so aufstellen, dass da kann der Coach dir helfen, was du danach tust, da kann dir das Coach helfen, aber das Tun, das musst du machen, du musst aus der Coaching Session rauskommen, sagen “Verdammt noch mal habe ich Bock, jetzt was auszuprobieren, ich werde es machen, und bis zur nächsten Coaching Session will ich das ausprobiert haben, weil dann ich in die Coaching Session mit meinem Coach komme und erzähle ihm, was ich alles gemacht habe, und daraufhin wird er mir wieder Fragen stellen, um mich dahin zu leiten, ob das was gebracht hat oder nicht und mich auf dem Weg begleiten“.

Du sollst dir also bewusst sein, dass du dich auf diesen Coaching Prozess auch einlässt. Du sollst das ernst nehmen und wirklich dann auch Sachen machen und ausprobieren, und du solltest dich darauf einlassen, das heißt du sollst dir Zeit nehmen.

Wie gesagt ein Coach ist kein Berater, du gehst nicht dahin. Lädst in Fünf Minuten Aufgabe ab und verschwindest. Du kommst in einem Monat wieder und du hast einen riesen Arbeitspaket abgearbeitet bekommen als Dienstleistung, Coach braucht Zeit, Du brauchst Zeit mit dem Coach, das Coaching dauert, du brauchst, vielleicht eine Session, vielleicht fünf, vielleicht zehn, vielleicht 20.

Je nachdem, wie klar deine Fragestellung ist, wie kurzfristig du das umsetzen kannst und wie viel Hilfe Unterstützung brauchst. Das kann man so gar nicht sagen. Es kann am Anfang grop ausloten, ist aber relativ schwierig, aber du musst dich erst überhaupt mal drauf einlassen, einlassen, auch wenn es ein kostenloses Erstgespräch ist. Dieses Erstgespräch sollst du ernst nehmen und der Zeit dafür nehmen.
Für die erste Session sollst du dir Zeit nehmen fürs Ausprobieren und Umsetzen, danach solltest du dir Zeit nehmen und dann für die nächste Session wieder. Du solltest nicht dahin gehen und sagen nach fünf Minuten ist das Ding durch.

Ich hab keine Zeit für so was, für sonst fehle Franz, dann bist du nicht,
nicht richtig für das Coaching, Coaching ist nicht richtig für dich, das ist dann aber auch okay, dann sucht ihren Berater, der dir deine Sachen umsetzt. Versucht einen Freelancer, externen Dienstleister  zu finden, der dir das macht, was du brauchst.

Genau und dann das ist dann das was Coaching nicht ist.

Und ich hab euch versprochen warum ich mich so mit dem Thema beschäftigen, warum ich das Thema so beschäftigt und Ziel heute ist übers Coaching zu sprechen. Deswegen möchte ich euch auch eine ganz kurze.

Warum Aktuell Coaching

Einordnung geben, warum das Thema aktuell warum das gerade so im Kommen ist, warum das Thema gerade so wichtig ist und warum es in meinen Augen so wichtig ist Coaching zu betreiben und in verschiedenen Formen. Welche Formen gibt  es? Gleich noch mal zu.

Aber wieso ist Coaching gerade im Kommen? Warum habe ich schon in der ersten Folge in der letzten Folge grob skizziert?

Coaching ist unglaublich wichtig, weil wir nicht mehr alle den gleichen Lebensweg haben. Es gibt so viele individuelle Lebenswege und Karrierewege. Da gibt es nicht den einen Ratgeber macht deine Ausbildung macht das macht das es gibt keine Blaupause mehr für drei Lebensstile und dann passt das, sonders wird individueller.

Es gibt Ärzte die anfangen auf Youtube Videos zu machen. Es gibt Piloten die ihre Pilotenausbildung gemacht haben und auf Youtube Videos machen und entweder was über Aviation erzählen. Also über das Fliegen erzählen und dir helfen zu verstehen wie alles im Flugzeug funktioniert oder was komplett anderes machen.
Es gibt so viele Leute, die in die Karriere Weg eingeschlagen haben, der so traditionell ist wie ein Pilot oder?
Na ja das ist doch so klar du machst deine Ärzteausbildung, du kriegst ein Doktor und praktiziert entweder in der Praxis oder im Krankenhaus so.

Dann ist da noch ein paar Unterscheidungen welche Medizinart, aber oder ob du noch in die Forschung gehts.  Das war dann. Dann ist Ende. Du  praktiziert, du bist dann am Lebensende. Vielleicht gibst du deine Praxis auf und du wechselst das Praxis, aber da ist nicht viel, aber das die Leute auch Youtube Videos machen können und auf Social media aktiv sind und auch vielleicht was erzählen, wie sie zum Arzt geworden sind und daraus Kurse bauen, das hätte  meine Oma sich nicht vorstellen können. Damals war klar, wer Arzt wird, ist Arzt und praktiziert hat,  als Arzt.

Deswegen das wird so individuell und so einzigartig, dass man das gar nicht mehr in einem einfachen Kurs abbilden kann. Der Arbeitsmarkt ist super fragmentiert, wir leben durch eine Zeit von ständigen Änderung, aber nicht auf anständigen Änderungen, sondern diese Änderungen kommen immer schneller, und für immer schnellere Änderung kann man das Schulsystem, das Ausbildungssystem nicht anpassen und wenn es das nicht der Anspruch nicht hat?

Eine Beratung oder Online Kurs zum Thema wie werde ich Arzt?
Den andauern anzupassen ist einfacher, aber auch das wird immer schwieriger, weil es immer schneller und individueller wird. Dazu kommt lebenslanges Lernen, aber was heißt ein lebenslanges Lernen?
Es hört sich so wie lebenslange Schule. Wer will lebenslang in der Schule sein? Als ich in der Schule war, hatte ich gedacht, wenn ich aus der Schule raus kommen, bin ich frei, dann brauche ich nie wieder diese  diesen dumen Quatsch, den Lehrer machen.

Lebenslanges Lernen hat sich für mich total unsexy angehört, aber es ist nicht lebenslanges Lernen, es ist lebenslanges Anpassen. Lebenslang sich auf Änderungen einstellen, und das ist was, was einfach schön machbar ist. Entweder in einer Community mit anderen neuen, die sich auch einem ähnlichen Lebensweg widmen oder halt im Coaching.

Und da so viele unterschiedliche Lebenswege und Lebensmodelle existieren: mit Familie, ohne Familie, welche Arten von Familie, Lebensort. Hast du zwei verschiedene Orte wo deine Familie wohnt, wo dein Arbeitsort ist? Also verschiedene Lebensorte, verschiedene Arbeitsorte. Wie sieht eine Karriere aus, wie sieht dein Konsum aus? Hast du viel Konsum, wenig Konsum, Prestigeobjekte nicht ja nein, viel wenig. Machst du eher Konsum und stellt wenig her oder kochst du lieber gerne selber.

Es gibt so viele Details, so viele kleine Einzelfragen, wo man Leute heutzutage noch viel weniger als sowieso schon über einen Kamm scheren konnte. Das heißt eigentlich ist die Hauptaussage, es gibt keine One size fits all Angebote. Du musst eine eigene Lösung finden, das heißt du muss gucken bist du Arzt, der auf Youtube Videos macht und eine Kochschule nebenbei betreibt. Oder bist du.

Azubi, Schreiner Meister, der später noch eine Beratung für mittelständische Unternehmen aufbaut. Aber trotzdem ist ein Schreiner da sein. Der nicht aufgibt, Das irgendwie ist, was ihm Spaß macht und ihn dahin gebracht hat, wo er ist und die Erfahrung sammeln lässt, um diese Beratung durchführen zu können.
Es gibt so viele einzelne Sachen, das kann man gar nicht machen, deswegen kein One size fits all. Deswegen  ist dieser Prozess des Coachings da, um dich zu begleiten in diesem Weg oder dein Lebensweg zu finden.

Deswegen kommt das immer mehr, die Änderung sind schneller und die Lebenswege sind individuell und genau Coaching ist das, was da hilft.

Dann habe ich versprochen, Es gibt Formen des Coachings, es gibt verschiedene Arten von Coaching, es gibt das Traditionelle, was man jetzt, unter Coaching vielleicht verstehen würde. Du gehst zu einem Coach, du bist dann der Coachee, der erklärt, der Kunde.

Formen Des Coachings

Der ein Anliegen hat, der der sich coachen lassen möchte,
und dann hast du eine ein zu eins Beziehung, das heißt du sprichst mit deinem Coach.
Das ist so der Standard. Es gibt aber auch Gruppen Coachings, das heißt, du könntest mit verschiedenen Leuten zusammen kommen. Entweder die du schon kennst im Team, in der Gruppe privat oder du findest dich online und buchst Gruppencoaching, das heißt, du lässt dich in der Gruppe coachen.
Das ist anders als normales Coaching und sieht dann so aus, dass du mit einem Coach in der Gruppe bist und verschiedene Gruppenmitglieder auch verschiedene Anliegen und Fragen haben,
und kannst, dann aber kriegst du natürlich weniger Redezeit für dich, hast aber dann natürlich mehr Bedenkzeit.
Du hast aber auch den Denkquer-Effekt von Gruppencoaching, das heißt du hörst, aber auch die anderen, die auch Fragestellungen haben. Horst dann aber auch die Fragen, die der Coach dazu stellt und die Erkenntnisse der anderen Cochies, die anderen Fragesteller.

Daraus kannst du sagen, da, stimmt, vielleicht kann das ja auch für mich passen. Also, du hättest alleine diese Frage niemals gestellt, oder bekommen oder beantwortet, aber hörst aus der Gruppe auch neue Lösungen, die für dich interessant sein können.

Und bei gutem Coach gibt es natürlich also ein Coach mit vielen Teilnehmern oder mehrere Coaches mit mehreren Teilnehmern. So dann gibt es etwas, wo ich gleich am Ende noch mal ganz kurz darauf eingehen, und zwar das Selbstcoaching. Das heißt kein Coach, keine Gruppe, niemand der da ist, nur du, nur du mit dir allein in einem Raum, du setzt dich hin und coachst dich selber.
Wie das funktioniert, da werde ich gleich noch mal, kurz was zu erzählen.
Genau da gibt es natürlich verschiedene Formen und Lehren und Ausbildung zum Coaching.
Ich nehme man hier nur ein Beispiel des systemischen Coachings.

Das ist aber eigentlich egal, weil bei einem guten Coach das egal ist, du wirst nicht in in Muster gesteckt. Ob ob der jetzt einsystemischer Coach ist oder nicht, könnte die eigentlich erst mal egal sein.
Weil das ist nur das, was er gelernt hat und mit hohen er präferiert anwendet, um die weiterzuhelfen.Wenn das, was er da macht und anwendet, vielleicht gar nicht passt für dich, der Prozess nicht für dich passt, dann ist das auch okay.

Und dann gibt es natürlich noch verschiedene Arten wie so ein Coaching durchgeführt wird, ob, online oder offline, das heißt vor Ort, in einem Raum, was natürlich bei den verschiedenen Coachen ist, die in deiner Stadt, in deinem Ort wohnen. Ganz einfach ist, was aber natürlich schwierig ist, wenn du einen Coach suchst, der,
dir super weiterhelfen kann, der dir empfohlen wurde, der zu dir passt, aber du wohnst in Hamburg und der Coach in München.

Jetzt kann man sagen, entweder reist du relativ oft nach München für die Session oder der Coach kommt zu dir. Alles eine Frage der Kosten und der Reisezeit. Oder du machst das Ganze dann online, das heißt offline und online und dann entweder per Telefon, per Videokonferenz. Du kannst dann natürlich auch  noch eine unterstützende Maßnahmen dabei haben.

Ja und da will ich auch gar nicht zu stark einsteigen. Welche Form im Detail ist jetzt noch gibt. Das kann dir eigentlich als Coachee egal sein. Wenn du Coach bist, dann weißt du es, dann brauchst du nicht zu erzählen. Da gibt es einen Haufen von Methoden und Werkzeugkoffer am Markt und und Prozessen wie man Coachen kann.

Also Coaching. Ist das was für dich oder nicht.Das solltest du vielleicht jetzt rausgefunden haben?

Teaser: Selbst-Coaching

Wenn du den noch unsicher bist, dann probier es doch einfach mal aus. Und da hätte ich den Tipp für dich mach doch mal einfach Selbstreflexion. Das heißt überleg doch mal einfach, stell dir doch mal selber Fragen, wo du denkst, die habe ich im letzten Jahr.
Also manchmal macht man das, bzw die meisten Leute machen das so halb oder unterbewusst zum Jahresende, das heißt dann stellen sie sich vielleicht nicht unbedingt Fragen, aber sie gehen so bisschen in die Richtung.

Okay, was möchte ich nächstes Jahr alles erreichen und nehmen sich Sachen vor das Nandi Neujahrs Vorsätze. Das geht schon in die Richtung und jetzt weiter das einfach mal aus, wenn du es nicht schon tust und tu so als ob jetzt gerade die 31.12 wäre. Und du sitzt in deinem Raum, nimmst dir eine Stunde Zeit ungestört, keiner kommt rein, keine Aufgaben, keine Anrufe und stellst dir die Frage “Wie war mein letztes Jahr?“
Stellst du dir die Frage “Habe ich alles erreicht, was ich erreichen wollte?“

Stellst du die Frage “Was hätte ich anderes tun können?“

Stelltst du die Frage “Was möchte ich denn in Zukunft erreichen?“
Und so kannst du dir ein paar Fragen stellen um einfach mal also ehrlich zu dir selber sein. Wirklich eine Stunde wenige Fragen und die Fragen beantworten, schreib auf, weil du es ja nicht mit jemand besprichst das heißt, das muss raus aus dem Kopf, das was in dem Kopf so klar ist, bringst zu Papier, als ob du deinem Coach beantworten wirst. Als ob du deinemFreund, Partner einem Arbeitskollegen erklären würdest.
Nur hier ist es wirklich, so vertraust dir selber, du schreibst es offen auf Zettel Pappier, denn niemand sehen wird. Beantwortet diese Fragen wirklich, wirklich ernst und dann guck mal was für Fragen,  die du dir noch stellen könntest, die dir gerade weiterhelfen.
Und versuche einfach einmal zu beantworten, was du dir für Fragen gestellt.

Das ist ein relativ einfaches Mittel, um mal zu gucken. So habe ich überhaupt Fragen, die ich mich stellen kann nur stellen möchte, die ich beantworten möchte. Vielleicht kannst du die selber gar nicht beantworten, aber wenn das der Fall ist, du kennst die Fragen.

Kriegst sie nicht beantwortet, dann ist es vielleicht tatsächlich eine Idee mit einem Coach  zu sprechen oder wenn du weißt, da ist irgendwas was du rausfinden muss, aber du weißt nicht welche Fragen wirklich, weil das ist halt die Magie dann im Coaching, die Coaches werden dir solche Fragen stellen, dass du  vom Hocker fällst.

Hättest du dir selber niemals gestellt, dann such dir einfach ein Coach,
oder mach mal wirklich nicht eine Selbstreflektion sondern Selbstcoaching und das ist ein gutes Thema um dich mal heiß zu machen auf die nächsten Episode. Selbstcoaching was ist das?
Und wie funktioniert das? Und welche verschiedenen Formen von selbst Coaching gibt es, das hörst du dann in den nächsten Folgen, und da werde ich dir ein Paar konkrete Tipps geben, wie du noch konkreter, anstatt dich nur einen Raum zu schließen und ihr selber Fragen auszudenken und zu beantworten,
wie kannst du dich selber Coachen.

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